Posting Nr.12

In H-SOZ-U-KULT und H-Net  konnte ich für mein Thema leider keine relevanten Informationen herausarbeiten. Da ich aber während des Semesters genug Lektüre ansammeln konnte ist hier auch die Bibliographie für mein Wiki gesichert.

Posting Nr.11

Nun will ich noch einmal alle digitale Recherchemöglichkeiten für mein Thema voll ausnutzen. Anders als in den vorhergehenden Postings lege ich hier meinen Schwerpunkt auf die klassische Recherche im Internet mittels Suchmaschine à la Google. Hier heißt das eigentliche Zauberwort „Googeln“. Praktisch und auch simpel, führt es schnell zu den gewünschten Ergebnissen, zu mindestens dann wenn es sich bei der digitalen Suche um Allwetterbegriffe handelt. Soweit so gut – aber wie stehen die Chancen, für mein Thema „Die Situation der böhmischen Ziegelarbeiter im Wiener Raum um 1900“ hier passende, brauchbare Antworten „ergoogeln“ zu können ? Auf den ersten Blick nicht so schlecht – die Menge der gefundenen Einträge lässt jedenfalls auf kein  großes Inhaltsloch schließen. Natürlich ist es wieder eine Frage einer individuellen Einstellung und Sichtweise von Quantität vs. Qualität im Kontext verfügbarer Ressourcen und Inhalte. Ich selbst kann aber sagen, es besteht durchaus das Potenzial mit Google bei der Recherche wissenschaftliche Ergebnisse zu erhalten. Zuerst aber alles der Reihe nach….Den ganzen Titel meines Themas in die Suchmaske von Google eingetragen, erhalte ich kurz darauf – wie schon erwähnt – eine doch nicht so kleine Anzahl von Einträgen. Ein benutzerfreundlicher Aufbau der Site und das Vorhandensein eines Zugriffs auf verschiedene Rechercheebenen (Web, Books, Bilder, Videos, etc.,..) sind eben auch die Früchte eines digitalen Zeitalters die den UserInnen, meiner Person hier mit einbezogen, entgegengebracht werden. Von Diplomarbeiten und sonstigen wissenschaftlichen Publikationen, die mit meinem Thema in  Verbindung stehen, bis zu Fotografien und Bildern von Viktor Adler und dem „roten Wien“ erstreckt sich hier das grundlegende  virtuelle Informationsfeld. So konnte ich dieses Angebot von Google für meine Recherche mehr oder weniger voll und ganz ausnutzen – auch für die inhaltliche Gestaltung meines Wiki.

Neben Google recherchierte ich auch in den teilweise bereits vorhergehenden Postings genannten  Datenbanken Historical Abstracts, Österreichische Historische Bibliographie, Historische Bibliographie Online und dem Zeitschriftenfreihandmagazin für mein Thema. Mit der Recherche in Historical Abstracts stieß ich auch wieder auf den Artikel von Irene Wondratsch und anderen bereits notierten und bekannten Quellen. Weiters kamen einige interessante Artikel zu Viktor Adler  in der Österreichischen Historischen Bibliographie der Universität Klagenfurt für mich in Betracht. Die Suche in der Historischen Bibliographie brachte für mein Thema leider keine Ergebnisse Anderseits konnte ich im Zeitschriftenfreihandmagazin einige relevante Informationspunkte herausarbeiten.

Der Vergleich brachte für mich schon ein klares Fazit: Die klassische Suche per Google ist zwar oft sehr allgemein gefasst, dennoch in der Auswertung für grundlegende Informationsbeschaffung das Mittel schlechthin. Anders verhält es sich mit Datenbanken: Sie stellen sozusagen immer die geeigneten Medien für eine Feinanalyse- und Auswertung der Google Ergebnisse dar.

Posting Nr.10

Kann/darf/soll man Wikipedia in wissenschaftlichen Texten zitieren?

Die Debatte und Diskussion in wissenschaftlichen Kreisen um den Gehalt von Seriosität und Sachlichkeit in der Wikipedia sind wohl so alt wie die Online Enzyklopädie selbst. Dabei stellt sich wohl nicht nur in der Wissenschaft die zentrale Frage nach Wahrheit und Vertrauen in diese digitale Informationslandschaft, die hier mit Wikipedia präsentiert wird. Kann damit überhaupt eine so große Anzahl von Informationen sachgemäß verarbeitet bzw. anschließend auch publiziert werden, ohne, dass die inhaltliche Qualität zu kurz kommt? Gilt hier Quantität vor Qualität? Ich selbst sehe in dem Konzept der Wikipedia, in der Gestaltung ihres vielseitigen Angebots einerseits und dem Wert ihrer inhaltlichen Essenz andererseits, keinen Widerspruch existieren. Die Erfahrungen die ich bisher mit dieser Online Enzyklopädie teile sind ausschließlich positiv. Ich glaube jedenfalls an eine Zitierfähigkeit von Wikipedia, auch im Rahmen von wissenschaftlichen Arbeiten. Natürlich ist auch nicht die digitale Welt frei von Fehlern und Lügen, aber wer oder was ist das nicht? Um nun hier einmal ganz ehrlich zu sein, wer schätzt es nicht mit einem Mausklick das zu erhalten, was sonst in einer Unzahl von Büchern, ja man kann schon fast  sagen in einer Bibliothek zu finden ist?

Posting Nr.9

In der Datenbank „Historical Abstracts“ gefunden:

Schlagwort: „social conditions Wienerberg“ → Ergebnis: Zur sozialen Lage der Arbeiterschaft im 19. Jahrhundert am Beispiel der Wienerberger Ziegelarbeiter. Alternate Title: The social conditions of the working class in the 19th century as exemplified by the brickworkers of Wienerberg.

Schlagwort: „Vienna working enviroment“ → Ergebnis: Die Entwicklung Favoritens zum Arbeiterbezirk. Alternate Title: Favoriten’s development into a working-class district.

Schlagwort: „czechs vienna“ → Ergebnis: Die Wiener Tschechen. Alternate Title:  The Viennese Czechs.

Schlagwort: „melting pot Vienna“ → Ergebnis: Mosaik oder Schmelztiegel? Bemerkungen zu Migration, Multikulturalität und Assimilation im Zeitalter Kaiser Franz Josephs. Alternate Title: Mosaic or melting pot? Some observations on migration, multiculturalism, and assimilation in the age of the Emperor Francis Joseph.

Weitere Recherche im Teilkatalog Zeitschriften und Serien des Österreichischen Bibliothekenverbunds und in der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek zum Artikel von Irene Wondratsch („Zur sozialen Lage der Arbeiterschaft im 19. Jahrhundert am Beispiel der Wienerberger Ziegelarbeiter“, erschienen in der Fachzeitschrift „Zeitgeschichte“ Jg. 9. (1981/1982), H. 2, S. 52-70) → Die Zeitschrift wäre unter anderem in den Fachbereichsbibliotheken Geschichtswissenschaften, Zeitgeschichte der Universität Wien vorhanden. Daneben ist die Zeitschrift auch in der Druckschriftensammlung der Wien Bibliothek zu finden. Der Artikel kann online im Webportal „ANNO“ der Österreichischen Nationalbibliothek abgerufen werden.

 Nun, welche Ergebnisse hat diese Suche und Recherche hier für meine Arbeit geliefert?

Ich war ein wenig überrascht, dass ich hier mit der Suche in der englischen Datenbank „Historical Abstracts“ doch so brauchbare und vor allem auf meine Thematik bezogene, spezifische Ergebnisse (→“Zur sozialen Lage der Arbeiterschaft im 19. Jahrhundert am Beispiel der Wienerberger Ziegelarbeiter“– in Zeitschrift: Zeitgeschichte  Jg. 9. (1981/1982), H. 2, S. 52-70) erhalten konnte. Den informativen Wert der Ergebnisse entsprechend kann hier diese Recherche als erfolgreich und geglückt angesehen werden.

 

Posting Nr.8

Einige interessante Datenbanken für meinen Themenbereich

ÖHB – Österreichische Historische Bibliographie

OESTA – Österreichisches Staatsarchiv

ANNO – AustriaN Newspaper Online

http://www.arbeiter-zeitung.at

http://www.geschichte.landesmuseum.net/index.html

http://www.dasrotewien.at -Weblexikon der Wiener Sozialdemokratie

Posting Nr.7

Auch die Benutzung des Katalogs des Österreichischen Bibliothekenverbunds bietet sich für meine Recherchearbeiten an. Hier arbeitete ich mit den Begriffen Ziegelarbeiter, Wienerberg, Victor Adler, Schmelztiegel Wien, Sozialdemokratie. Sind die Ergebnisse nun brauchbar?  Vor allem die Stichwörter Wienerberg und Viktor Adler brachten viele Treffer, die für mein Thema von Interesse wären. Einige der angeführten Titel habe ich mir bereits notiert…

Posting Nr.6

In Posting Nr. 5 habe ich die Geschichtsinstitute der Universität Wien als mögliche Forschungseinrichtungen, die für mein Thema von Interesse wären, beschrieben. Um diese Aussage auch bestätigen zu können, habe ich der Fachbereichsbibliothek Geschichte der Universität Wien einen Besuch abgestattet. Die Vielfalt des wissenschaftlichen Angebots sollte doch eine  befriedigende Ausbeute an relevanten Informationen erwarten lassen. Dementsprechend hoch waren auch meine Ambitionen, die diesem Besuch vorausgingen. Den eigentlichen Schwerpunkt der Recherche vor Ort bildete das Durchsichten einzelner Referenzwerke, bei denen ich stichwortartig versucht habe die wichtigsten Angaben herauszufiltern. Da mein Thema ja doch regional eingeschränkt ist, habe ich vor allem nach Werken gesucht, die sich auf Wien und Umgebung beziehen. So kann hier die Publikation „Wien wie es war – Ein Nachschlagewerk für Freunde des alten und neuen Wien“, von dem Lexikographen Richard Groner genannt werden. Es ist sicherlich nicht das aktuellste und modernste Lexika, das sich auf Wien bezieht, aber ich habe es dann doch für meine Recherchearbeit herangezogen. Statt „Ziegelwerk“ fand ich den Eintrag „Ziegelhaus“, der aber für mich nicht von Relevanz war, mit dem Begriff „Wienerberg“ war nur ein kleiner Eintrag gekennzeichnet, der die Geographische und naturräumliche Gestaltung beschrieb und nicht die damit in Verbindung stehende Ziegelindustrie. Der Eintrag „Wienerberg“ verwies auch auf den Eintrag „Favoriten“, in dem eine Ziegelei, das alte Landgut, das in den 1830er Jahren zu einem Casino umgewandelt worden war, erwähnt wird. Etwas wirklich relevantes, das meine Arbeit betreffen würde konnte ich nicht herauslesen – hier verlief meine weitere Suche leider mehr oder weniger auf erfolglosen Bahnen.

Neue Hoffnung hatte ich dann bei der Enzyklopädie der Neuzeit, bestehend aus 13 Bänden, in der  aus den verschiedensten Wissensbereichen Artikel enthalten sind. Vielleicht kann ich hier ja zu den Begriffen der Arbeit etwas Relevantes finden, die auch auf die soziale Lage verweisen könnten. Erster Band:  Viele Einträge, besonders die Begriffe Arbeitshaus, Arbeitsmedizin, Arbeitsrecht, Arbeitsschutz, Arbeitszeit, Arbeitslosigkeit und Armut waren für mich in dieser Hinsicht von allgemeiner Interesse. Weiters  allgemein interessant auch in Band 12 die Begriffe Soziale Frage, Stadtarmut. Spezifische, relevante Informationen, habe ich letztendlich in keinem Referenzwerk finden können. Dennoch habe ich statt Artikeln in Referenzwerken einige interessante Einzelwerke, Monographien gefunden, von denen ich aber ein anderes Mal berichten werde…